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Big Mountain Chapter - Mitgliederentwicklung anzeigen

Big Mountain Chapter - Chaptergeschichte - 2008

Big Mountain Chapter - Mitgliederverhältnis anzeigen


Februar

1. Chapterabend 2008

Der 1. Chapterabend im Jahr 2008 fand in unserer neuen Stammtisch-Location - dem Langenloiserhof - statt. Der Wintergarten war bis auf den letzten Platz gefüllt und die kulinarische Versorgung lies keine Wünsche offen. Als Special-Guests hatten wir Tom und sein Buffalo-Team da.
Der Vorstand hat die kommenden Veranstaltungen - insbesondere das 10-Jahres-Fest - und das neue Merchandise-Programm präsentiert. Außerdem wurden die neuen Mitglieder vorgestellt. Danach feierten wir noch bis in die frühen Morgenstunden fröhlich weiter.

Schattenkaiser

April

Open House bei Buffalo

Am 5. April fuhren wir (Schattenkaiser, Avvocato, Laudi, Ramses, Koksi, Chevron7, Ninja, Wiesel, Schnappi, Ülegüle) mit den Autos - ja, es gab immer noch Schnee in Salzburg - zum Open House zu Buffalo.
Dort gab es herrliches Wetter und die Gelegenheit, die neuen Modelle Probe zu fahren. Die 1-malige Gelegenheit zu Probefahrten auf der neuen Boss Hoss zauberte in so manches Gesicht ein Grinsen, dass noch bis zum Abend vorhielt.

Schattenkaiser

Birthday Party Weekend Magazin

17. April - ein Stammtisch der besonderen Art. Wir waren im Gusswerk zur Birthday Party und Feier der kompletten Österreich-Abdeckung des Weekend Magazins eingeladen und haben mit den Harleys die Girls mit der Birthday-Ausgabe des Magazins zur Bühne begleitet.
Außerdem gab es noch eine geniale Show der Avantgarde-Modedesignerin Isabella Bogner-Bader und Performer Ali Andress. Im Anschluss heizte ein DJ den Anwesenden und uns so richtig ein.
Dass auch noch das Buffett vom Feinsten war und alle Drinks aufs Haus gingen, war zusätzliche Belohnung für die treuen Stammtischbesucher im Chapter.
Danke auch an Chevron7, Ramses, 3er, Harry, Wiesel, Erich, Schnappi, Ülegüle die es ermöglichten, durch unseren gemeinsamen Auftritt auch ein wenig was für unsere Charity-Kassa zu tun.

Schattenkaiser

Mai

Loh-Tagestour

Ein wunderschöner Tag für eine kleine Tour mit einem vom Schulterbruch Mitte Februar noch lädierten Roadcaptain mit sehr wenigen Mädels.Barbara , Josefine und July ließen sich ins Ibmer Moor führen wo wir am Ibmer See eine Rauchpause machten. Dann gings durch kleinste Dörfer und blumenübersäte Wiesen ans Ufer des Mattsee wo wir unser Mittagessen einnahmen.Anschließend fuhren wir zu Christine und Didä auf die Baustelle um auf dem Sonnenbankerl Kaffee und Kuchen zu verspeisen, den uns trotz großem Baustress Christine anbot.Sie wollte das so weil sie natürlich traurig war dass sie nicht mitfahren konnte und so wenigstens mit dabei war.Und plötzlich siehe da, wer kam auf einen Besuch mit den Harley`s vorbei: Silvi und Max.Ein großes Hallo - Silvi hatte irgendwie den Sonntag für die Ausfahrt im Kopf. Es war ein sehr netter und gemütlicher Tag.

Schotterliese

10 Jahre BMC - 10 Jahre erfolgreiches Konzept - 10 Jahre Fahren mit Freunden

10 Jahre BMC - 10 Jahre erfolgreiches Konzept - 10 Jahre Fahren mit FreundenDer 17. Mai 2008, wieder einer jener Tage, auf die man sich freute, auf die man hinarbeitete
und die dann doch viel zu schnell vorbei gehen. Der 10. Jahrestag des Big Mountain Chapter.

Auf diesen Tag freuten sich insbesondere die Chartermember, es freuten sich die aktiven Member und es freuten sich insbesondere unsere italienischen Amici, doch diese freuen sich offensichtlich immer bei uns, auch ohne Grund, sie sind Frohnaturen, die Feiern und Lautes eben mögen. Aber es freuten sich auch die Vorstandsmitglieder und die mit einbezogenen Officer
nicht nur bei der Vorbereitung, sondern auch bei der Umsetzung der Feier, sagen wir treffender, bei der Gestaltung unseres Feiertages.

Er begann pünktlich wie bei den Schneidern, also eben so ca. 11 bis 11:30h vor dem Schloss Klessheim, dessen Casinoschild auch gleich einmal auf die Excellenz des Chapters verwies, durch die aufgezogene Vereinsfahne. Nebenbei sehr argwöhnisch aus den oberen Fensterreihen des Casinos selbst und durch halb zugezogene Gardinen beobachtet, nur wollte man nicht nach unten, denn es waren mittlerer Weile zu viele lederbekleidete Biker im Schlosshof und so blieben die 2-3 heimlichen Beobachter dort, wo sie hingehörten.

Nach den üblichen, etwas lauter wirkenden Vorfahrten der eintrudelnden Members und Gästen, sollten dann unter verschiedensten Regieanweisungen des Vorstandes, einer freien Journalistin und der italienischen Fotosachverständigen das "Gruppenbild mit Bike und Dame", oder das Geburtstagsbild geschossen werden.
So gab es Aufstellungen in den 3 Bögen der Balustrade, welche die Pressedame zum besonderen "Zwei-Kameras-in einer Hand-Halte-Trick" hinreißen ließ, ständig verfolgt durch einen Amici, der seiner Kamera den gleichen Blickwinkel gönnen wollte, wie die Starfotografin selbst. Immerhin konnten beide ruhig um die Palme der grazilsten Pose beim Abdrücken streiten. Ich komme nicht umhin festzustellen, dass es nicht Leichtens war, die bessere Seite festzustellen, die vor, oder die hinter dem Objektiv. Wir können auf die Ergebnisse aus diesem Shooting schon jetzt sehr gespannt sein. Bravo.

Dann begann die Fahrt im besten Foto-Knips-Wetter aus dem Schlosshof heraus in Richtung Lofer über die Deutsche Alpenstrasse, eskortiert von wieder fleißig fahrenden Safetys, Euch an dieser Stelle meinen besonderen Dank und Anerkennung. Ihr, die Ihr jedes Mal dem Tode in's Auge blickend, Euch durch den Wurm der fahrenden Belegschaft kämpfen müsst, Ihr Heroen der kurvenreichen Berg- und Landstrassen, meine Verehrung!! Wieder Bravo.
Dann war es an uns, den aufziehenden Wetterwolken trotzend, unsere Gummispielsachen anzuziehen, verbunden mit den obligaten Tankritualen, Rauchritualen und dem hier und da gegönnten Rumpinkeln an der Tankstelle, sehr zur Freude der vorbeischauenden Touristen, was muss, das muss... oder wea ko dea ko...
So ging es vorbei an der traumhaften Kulisse der Steinplatte wieder zurück über Reit im Winkel, nach Bergen und, man höre und staune, zur Rast an eine Raststätte der Autobahn.

Leider war es dem Organisator und nebenbei auch Pächter dieser "Location" kurzerhand entfallen, auf welcher Seite der Autobahn nun die Meute zu füttern war. Es sei dem guten Gigi aus verständlicher Aufregung über Präsenz so vieler gut gelaunter Biker an seinem Rasthof vergönnt. Naja - in Wahrheit war es der Schattenkaiser, der aufgrund eines kommunikativen Missverständnisses mit dem RC Easy Rudi, das Vertrauen in denselben kurzzeitig verlor und sich weigerte, stur hinter dem souverän agierenden zu bleiben. Als Schattenkaiser kennt man natürlich die guten Schleichwege alle, aber man sollte schon auch das rechte Fahrziel im Kopf haben - und die Meute folgte dem Regenten willig (auf dem falsch gewählten Pfad).
Den Roadcaptains, den Beschäftigten der Tankstelle auf der Südseite und durch die schier unendliche Fähigkeit unserer Members, Schleichwege und Fahrmöglichkeiten zu finden, gelang es dann dennoch, unfallfrei die Autobahn zu unterqueren und den sicheren Kaffee-Zapfpunkt auf der Nordseite anzusteuern, wir können stolz auf uns sein. Bravo - und der Schattenkaiser gestand sein Irren ein und gelobte, von nun an, dem RC auf allen Wegen blind zu folgen.

Nach reichlicher Stärkung mit allerlei Mehlspeisen, Kaffee und staunenden Blicken der übrigen Raststättenbesucher für die Seele und die verschiedenen Egos, ging es dann weiter zum Austragungsort der Abendfeierlichkeiten, nach dem kleinen, schönem Schönram.
Diese rein zufälligen Wortspiele aber auch wieder...!

Allerlei Getränk wartete auf uns, unterschiedliche Devotionalien unseres Jubiläums wurden durch den Koksi und den Arno verteilt, auf Sonderwünsche prompt reagiert und die, ach so notwendigen Freundlichkeiten untereinander verteilt.
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein... diese Worte drängen sich förmlich auf, ein Bravo dem Dichterfürst Goethe! Aber auch eines dem Koksi und dem Arno!

Die wartende Feiergemeinde war noch im Hofe versammelt, da baute sich im Hintergrund die Band der "Crazy Cubes" im Saal auf, das kalte und warme Buffet wurde gerichtet und vorbereitet, die Räumlichkeiten waren bereit und die kombinierte Bild und Textshow, vom Norbert in bekannter Weise geformt, startklar, kurzum, es konnte exakt und präzise wie ein Milwaukee-Motor gestartet werden. Ein Bravo dem Veranstalter, dem Vorstand und allen fleißigen Helferlein.

Die Akteure und Gäste nahmen Platz, es gab zu Trinken, es durfte geraucht werden, da ja geschlossene Veranstaltung, was im sonst so rauch-prüde gewordenem Deutschland nicht mehr so selbstverständlich ist.

So begann der Abend mit dem Monolog des Norberts, es ist nicht böse gemeint, aber 10 Jahre BMC sind eben auch 10 intensive Jahre des Wirkens vom Norbert, somit sein Festmonolog...
Aber was wären seine Ausführungen über den Werdegang des BMC, ohne die allzeit beliebten Translationskünste unseres Avvocato, unserem lieben, "barett-behütetem" und mit nur leicht gerötetem Kopf eben unter diesem prächtigen Kopfschmuck stehendem Peter, der sein allerbestes gab, um unseren, stellenweise sprachlosen und zuhörenden Amicis, das erzählte, was der Norbert vorher gesagt zu haben hoffte... oder habe ich hier etwas verwechselt?

Egal, Männer, es war ein Schmaus für Ohren, Lachmuskeln und nicht zuletzt auch für die Augen! Vielen, vielen Dank, der starke Beifall zwischendurch bestätigte meine Angaben!
Selbst die freie Journalistin hatte Mühe, das soeben vernommene in ihren "Laptopf" zu klopfen...

Und so vernahmen wir, wie es vor 10 Jahren zuging, wer noch da ist und wer leider schon für immer gegangen war, welchen Direktorenverschleiß das Chapter hatte, welchen, nicht minder bedeutsamen Dealerverschleiß es hatte, welche Spaltungen, besser Zäsuren es durchlebte, wie aber dennoch die Mitgliederzahl langsam, aber dafür stetig stieg. Wir erfuhren etwas über die sagenhafte Alterspanne von 23 bis 67 Jahren im Chapter, wir sahen viele Bilder über gemeinsam gefahrene Touren und gefeierte Events.
10 Jahre deutlicher Spuren durch unser BMC. Bravo.

Es gab Präsente, Geschenke, viel Anerkennung für Viele, es gab wieder die Kutten für Neuzugänge, viele Umarmungen, noch mehr Getöse der Zuhörerschaft und noch viel mehr Fotos aus unzähligen Kameras, zum Schluss freut man sich auch ehrlich, diese hin und wieder mal sehen zu können...

Es war unser Abend mit unseren Freunden und Gästen...

Endlich, nach schier unendlichen 50 Minuten des Quälens der Gäste mit den alten Zoten, zeigten die Anwesenden dem Schattenkaiser durch Standing-Ovations, dass es nun an der Zeit für das wesentliche wäre und so schritt er zum Bieranstich. Im übrigen sein 1. selbstgezapftes Fassl - welches er, ohne auch nur einen Tropfen des edlen Getränkes zu verspritzen, mit zwei wuchtigen Schlägen für die Allgemeinheit öffnete und dann zur Erlösung aller Gäste die magischen Worte sprach - ozapft ist - das Buffett ist eröffnet.

Unser Abend ging weiter damit, dass es von den Crazy Cubes ordentlich was auf die Ohren gab und sagen wir ruhig stellenweise ungläubigen Blicken unserer Freunde jenseits des Alpenhauptkammes, ob der Darbietungen eines Trachtenvereines, wo es authentisches Schuhplattln gab, begleitet von einem "festerprobten" Ziach-Spieler und mit teilweise, sprichwörtlichen umwerfenden Aktionen auf Bänken und Stühlen, immer mit, oder auch ohne Hut...
Bravo, der so zur Schau gestellten Manneskraft und -freude in diesem herrlichen Gau.

Danach folgte die Eröffnung eines fulminanten Buffets, welches wohl an Geschmack, Fülle und Vielfalt nichts, aber auch gar nichts zu Wünschen übrig ließ, außer der beklemmenden Feststellung, dass selbst auch ein Bikerbauch einen physikalischen Füllstandsgrenzwert hat.
Weniger Bravo.

Leider weiß ich jetzt nicht genau, wem dieser Dank und die Anerkennung dafür gezollt werden muss und soll, aber auf jeden Fall ein herzliches Dankeschön und meine Hochachtung vor den Leuten der Wirtschaft, die dieses bemerkenswerte Mal bedienten, an die, welches es so wunderbar herrichteten, um es dann doch wieder eingerissen zu sehen. Vielen Dank.

Ja und auch ein Bravo dem Wirt, Alfred, unsere und auch meine tiefe Verbeugung für Dein Engagement, Deine gezogenen Fäden im Hintergrund und Deinen fleißigen Mitarbeitern. Auch dass du den letzten Wackeren zur frühen Morgenstunde, als der Hahn bereits wieder mit seinem Tagwerk begann, noch mit in die Brauerei genommen hast, damit sie das gute Tröpferl direkt vor Ort verkosten können, soll nicht unerwähnt bleiben. Als die Letzten dann endlich in der frühen Morgenstunde ihre nun doch ermatteten Häupter auf die bereitgestellten Feldbetten legten, hörte man binnen Minuten nur mehr das gleichmässige, mehr oder weniger lärmintensive, zufriedene Atmen.
Großes Bravo.

In diesem Sinne wurde ein gutes, ehrliches Jubiläum -- 10 Jahre BMC -- würdig begangen. Wir können schon jetzt mit Stolz auf diesen Tag zurückblicken und wir erinnern uns sehr gerne an die schwungvolle, vitale und recht zahlreiche Begleitung an diesem Festtag von unseren wirklichen Freunden aus Italien, den Chaptervertretern, dem anreisenden Dealer und dem namentlich für alle genannten Thomas, der wie immer ein Bindeglied, neben dem natürlich auch sehr gewichtigem Peter, zwischen den Bikern und Freunden, diesseits und jenseits des Alpenhauptkammes bildet.
Bravo Bravissimo und der Hisi hat fertig, wie einer von den italienischen Freunden einmal sagte...

Hisi

2. Chapterabend 2008

Bei herrlichem Wetter haben wir uns diesmal teilweise auch vor den Wintergarten des Langenloiser Hofs hinaus ins Freie verlegt, wo der Abend schon lustig mit einem Spritz-Empfang begann.
Da Chevron, Koksi & Ramses die Gestaltung des Abends übernommen hatten, konnte der Schattenkaiser sich auch mal ein wenig zurücklehnen und den Abend geniessen. Es gab den obligaten Rückblick auf die bisherige Saison und eine kurze Zusammenfassung unseres 10-Jahres-Festls und da wir ja nicht über Nachwuchsmangel zu klagen brauchen, wurden auch die Neuzugänge seit dem letzten Chapterabend vorgestellt. Selbstverständlich durfte auch die Vorschau auf die kommenden Events nicht fehlen.
Unser Member Bernie (Dlouhy) hat das ganze Chapter!! zu seiner Hochzeit eingeladen, welche in der ersten Septemberwoche in Italien stattfinden wird.
Den restlichen Abend wurde wie üblich schwerstens Benzin geredet und offensichtlich auch Bier, Wein und Schnaps getrunken, denn so gegen 4:00 Uhr in der Früh hatten dann die Taxis ihren Hype.
Es wurde berichtet, dass es Member gegeben haben soll, welche trotz der doch eher kurzen Taxifahrt vom Langenloiser Hof ins eigene Heim am nächsten Tag schwer an den Folgen des Jet-Lags zu leiden hatten.

Schattenkaiser

Juni

Buffalo Rally - Exlau

Kurz vor 07:00 Uhr haben sich Berni, Koksi, Ramses, Ramses III, die Wallners und Arno mit vollem Tank und leerer Blase bei der Tankstelle in Lengfelden zur Abfahrt getroffen. Bei St. Georgen hat sich Struzi noch als Treiber angeschlossen.
Nach einer nicht besonders anspruchsvollen Fahrt auf der Autobahn angekommen, haben wir uns beim Buffalo in Unterweitersdorf ein feines Frühstück gegönnt und sind dann anschließend mit den anderen Bikern, die sich inzwischen eingefunden haben im Konvoi vom ca. 250 Bikes, geführt von einem Peterbuilt Truck und begleitet und der Polizei und reichlich Safety-Fahrern (die wir gerne verstärkt haben) am Event-Gelände in der Exlau an den Donauschlingen angekommen.

Zu uns gestoßen sind auch noch Franz Kirchgasser und Hans Webersberger. Die Zelte noch aufgestellt in der prallen Sonne und dann Hunger. Mit feinem gegrilltem Essen gestärkt haben wir uns dann intensiv mit Flüssigkeit versorgt, um bei dem schönen Wetter nicht zu dehydrieren. Innerhalb kürzester Zeit haben dann auch alle über ortsübliche Kopfbedeckungen verfügt, die es zu den einzelnen Runden als Benefits dazu gab (modische orange Maurermützen und formschöne Strohhüte von diversen „Saft“-Herstellern). Um das Gleichgewichtsorgan ordentlich auszutesten haben wir uns dann auch noch dem „TAGADA“ gestellt und richtig durchschütteln lassen. Auch Struzi hatte seinen Spaß dabei *Respekt*.

Wie üblich haben wir uns auch wieder um die anwesenden Frauen gekümmert und nach einer kleinen Burnout-Einlage gab es um Mitternacht nach ausführlicher guter Live-Music auch die obligate Show-Einlage in der Art einer Anti-Textil-Demo.

Die Nacht im Zelt haben wir auch gut hinter uns gebracht, obwohl der angrenzende Wohnwagen schon mal durch rhythmische Quietschgeräusche aufgefallen ist. Die Zelte wurden wieder abgebrochen und als die ersten Labstationen wieder geöffnet hatten, gab es noch ein Frühstück. Die großen Köpfe wieder in die Helme gepresst und ab ging es dann wieder entlang der Donau bis wir in Linz wieder auf der Autobahn den Weg nach Hause angetreten haben.

Alles in allem ein richtig feines Treffe, das schon beim ersten Mal, stattgefunden hat, durch sein Ambiente und die tolle Organisation sehr positiv aufgefallen ist. Definitiv ein Tipp für die nächste Saison.

Arno

Juli

DACH-Treffen 3. - 6.Juli 2008

Am 3.Juli Abfahrt von Marianne, Barbara, Helga , Karin, Linda und Christine von der Pizzeria Cielo mit etwas Bauchweh , da ab Mittag sehr schlechtes Wetter mit Stürmen vorausgesagt war. Deshalb sind wir vormittags über den Pinzgau und alte Gerlosstrasse ins Zillertal, da das Wetter noch paßte. Von Innsbruck auf die Autobahn.Bei der Fahrt richtung Reschenpass schon finstere Wolken und Tröpfchen aber bei der Fahrt ins Kaunertal nach Feichten doch kein Regen nur ganz düster.Schnell Motorräder eingestellt und Gepäck verräumt. Währenddessen kamen die deutschen und danach die schweizer Mädels und dann der Regen!Abends großes Hallo und Wiedersehensfreude und langes Beisammensitzen.Die Nacht und der Freitagvormittag war nass.Nach Aufreißen der Wolken nach Samnaun rauf zum Shoppen und Kaffeetrinken.Nach der Rückkehr in Feichten sind ein Großteil der Mädels noch auf den Kaunertalgletscher zur Weissenseespitze.Samstag waren2 Gruppen unterwegs: die längere Tour wurde angeführt von Helga aus dem Kaunertal übern Arlberg, Bludenz und Silvretta Hochalpenstrasse. Die 2.kürzere Tour führte übers Patznauntal zur Silvrettastrasse. Treffpunkt war die Bieler Höhe wo wir zeitgleich zum Mittagessen eintrafen. Abends waren wir im Ort bei einem Musikertreffen im Bierzelt wo es besonders unseren schweizer und deutschen Mädels gefiel.Sonntag fuhren Linda und Christine alleine los weil sie wegen Christines schmerzendem Arm mehr Autobahn fahren wollten.Barbara hatte uns schon Samstags wegen einer Familienfeier verlassen müssen.Wir vier fuhren bei schönstem Wetter über die Pillerhöhe, Ölz, Kühtai ins Sellraintal und ab Kematen auch Autobahn.In Salzburg angekommen gabs noch im Wiestal bei Brandstätter`s noch bei Sonnenschein auf der Terasse eine Kaffeejause. Dann ab nach Hause weil heftiger Regen begann. Unsere Freundinnen aus der Schweiz und Deutschland hatten nicht so viel Glück beim Heimfahren und fuhren ins schlechte Wetter rein und hatten genug Regen. Es waren wie immer sehr nette Tage und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr in der Schweiz!

Schotterliese

3° Frico Run des Pordenone Chapters

Anreise bei Traumwetter über Kitzbühel, Felbertauern, Kreuzbergpass, Longarone, Feltre, Bassano del Grappa. Mit von der Partie - Josi, Gärnter-Jo, Kirchi, Struzi, Ramses, Schattenkaiser. In Vicenza waren wir 2 Stunden später als geplant, da wir uns in Bassano del Grappa doch ein wenig vertrödelt haben. Wie das eben so ist, wenn man unvorbereitet ein paar alte Freunde trifft, kann das schon mal ein wenig dauern. Schneller Einkauf bei Polli, nachdem wir in alter Tradition 1 Glas Mezzo-Mezzo am Ponte Vecchio geleert haben.
Am Abend dann mit den Freunden aus Bergamo und Vicenza noch ein wenig in die Weinberge oberhalb von Vicenza, lauschiges Plätzchen mit Blick auf Vicenza. Der Wirt servierte Gegrilltes zum traditionellen Risotto Tartufo und zum Abschluss brachte er noch selbstgebrannten Grappa aus Süssholz. War voll nett gemeint, war aber eindeutig nicht mein Geschmack.
Am Sonntag dann um 5:30 aufstehen, frühstücken und mit unseren Freunden aus Vicenza ab nach Pordenone zum Run.
Von da ging es dann, nach einem kleinen Aperitif, mit rund 150 Bikes in die Berge. Die Strecke wie immer sehr gut gewählt, die Arbeit der Roadcrew vorbildlich, nur das Tempo (auch wie immer bei den Pordenone Leuten) ein wenig zu piano. In einem netten Refugio gab es dann Futter satt und es wurde kräftig konversiert.
Um 16:30 machten wir uns dann auf den Heimweg über Tolmezzo, Plöckenpass, Oberdrauburg, Spittal bis zum Katschberg. Bis dort ging es praktisch kurzärmlig, aber dann kam es richtig heftig und so zogen wir die Fetischklamotten an. Heftige Unwetter begleiteten uns dann bis vor die Haustüre - aber alle sind gut wieder heim gekommen.

Schattenkaiser

3° Tatanka Run

Die glorreichen 7 - July, Strutzi, Walter, Koksi, Ramses, Chevron7, Schattenkaiser - machten sich am 25. Juli auf, um mit den Amici aus Italien die 3. Ausgabe des Tatanka Run's zu zelebrieren. Eingeladen hatte Frangia's Group (ex Bergamo Chapter). Es waren 3 Tage absolut Back to the roots - biken, campen, feiern. Das Indianerthema war angefangen von der Kriegsbemalung unserer Freunde aus Bergamo, der Übernachtung auf Stroh in den original Teepees, bis zum Lagerfeuer mit den Grillstücken, waschen im Fluss, usw. recht konsequent durchgezogen.
Die Strecke führte vorerst bis Innsbruck auf der Autobahn (Kilometerfresser) und dann über kleine, malerische Strassen via Patsch, Pfons über den Brenner. Kurz hinter dem Brenner, im Wipptal auf der SS12 (KM 517) wurde Strutzi von seinem Pferd geschleudert. Die Bergung des zum Glück (wie sich später herausgestellt hat) nicht schwer Verletzten nahm gute 2 Stunden in Anspruch - sein Pferd wird vermutlich den Gnadenschuss erhalten. Nachdem alles mit der Polizei geregelt war und wir uns im Ospedale di Vipiteno (Krankenhaus Sterzing) davon überzeugen konnten, dass Strutzi bestens versorgt war, machten wir uns weiter auf den Weg über das Penser Joch (2211 m) und durch das Sarntal in Richtung Bozen.
Durch die doch erhebliche Zeitverzögerung wurde aus der schönen geplanten Tour über Ledro, Idro & Iseo See leider nichts und wir nahmen die wesentlich stärker befahrene und landschaftlich bei weitem nicht so reizvolle Route um den Gardasee und dann die Tangentiale Richtung Bergamo, wo wir uns in der Nähe des HD-Händlers mit den anderen Indianern trafen. Es gab nach der freudigen Begrüssung einen ausgesprochen feinen Aperitivo, bei dem wir nach Herzenslust essen & trinken konnten und die entladenen Akkus aufladen konnten - immerhin waren wir bereits ~560 KM gefahren, hatten viel erlebt und die abendlichen Temperaturen lagen um 21:00 immer noch bei 29°
Als alle für den Freitag angekündigten Gäste versammelt waren, starteten wir noch zu einem spektakulären Nachtrun durch die Berge rund um San Pellegrino und endlich nach weiteren ~70 KM erreichten wir um ca. 23:30 unser Lager (in der Nähe der Ortschaft Lenna) - der Eindruck der Zeltstadt am Fluss (Brembo) mit den Fackeln, dem Lagerfeuer, den Kerzen war überwältigend. Also schnell die Pferde abgesattelt, die Schlafplätze eingeteilt und dann mit Schinken, Brot, Käse, Bier, ... ab ans Lagerfeuer. Trotz der Anstrengungen des abgelaufenen Tages wurde noch bis um 4:00 am Feuer gefeiert und geplaudert, bevor es abging in die jeweiligen Teepees. Um 5:30 folgte ein sensationeller Sonnenaufgang mit einer Morgenröte, die einen tollen Tag ankündigte. Dies sahen natürlich nur diejenigen, die es sich am Lagerfeuer direkt gemütlich gemacht hatten oder, so wie der Schattenkaiser, bereits um diese Zeit im eiskalten Fluss die morgendlichen, rituellen Waschungen hinter sich gebracht hatten.
Um 9:30 sattelten wir wieder unsere Rösser und ab ging es nach San Pellegrino zum Frühstück. Von dort ausgehend starteten wir dann eine Tour in dem umgebenden Gebirge, wobei uns fallweise auch ein paar wenige Regentropfen begleiteten. Der Tag verlief nach bekanntem italienischem Schema - ein wenig biken mit hervorragender Arbeit der Sheriffs, viel beeindruckende Gegend und noch mehr Stopps für die diversen Aperitivi. Das Mittagessen war dann derartig reichlich, dass die meisten eigentlich schon verweigern mussten - obwohl es ewig schade um die ausgezeichneten regional typischen Gerichte war. Es folgte eine ausgiebige Pause in Foppolo (~2300 m) - im Norden mit Blick aufs Veltlin - im Süden Richtung Bergamo, welche ausreichend Zeit gab, für den Auftakt zu ausschweifenden Wasserspielen, welche bei den anstehenden Temperaturen durchaus als willkommen zu werten waren. Einige Indianer hatten sich nämlich in guter Cowboy-Manier mit (Wasser)Pistolen versorgt und los ging die (Wasser)Schlacht. Am frühen Abend trafen dann die restlichen Indianer ein und so ging es dann (na klar, nach einem ausgiebigen Aperitivo) mit rund 120 Rössern wieder in Richtung Camp. Dort war alles schon für unsere Ankunft vorbereitet, die Lagerfeuer brannten, die Alpini hatten den Griller vorbereitet, das lokale TV von Bergamo führte Interwies durch und der Abend konnte starten. Paolo aus Vicenza musste nochmals alle anwesenden Squaws küssen, da er seinen 40er feierte. Es wurden die anwesenden Stämme (Big Mountain, Vicenza, Bergamo, Livorno und ein paar kleine Splittergruppen aus der Region) geehrt und selbst der Häuptling des nahe gelegenen Forts war gekommen, um eine kurze Rede zu halten. Um 2:00 begann dann eine sensationelle Demonstration, wie man Witze richtig performt - es ist mit Worten nicht wiederzugeben. So gegen 4:30 kehrte dann endlich Ruhe ein im Lager.
Am Sonntag-Morgen machten sich die restlichen Indianer bereit für ihren nächsten Ausritt in die Gegend, wir jedoch sattelten unsere Rösser, um wieder in Richtung Heimat aufzubrechen. Wir fuhren über den Passo San Marco (1.992 m) vom Bergamaskischen ins Veltlin. Weiter ging es über Sondrino und Bormio auf das Stilfser Joch (2757 m) welches nicht nur der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen ist, sondern mit seinen 48 Kehren auf jeder Seite auch eine einzigartige Herausforderung für jeden Biker darstellt. Damit nicht genug, fuhren wir dann auch gleich noch über den Jaufenpass (2094 m) der mit seinen 20 Kehren auf jeder Seite auch ganz schön Energie absaugt. So kam die Pause im Krankenhaus von Sterzing, wo wir unseren verwundeten Bruder besuchten, allen Reitern ganz gelegen. Wir konnten uns überzeugen, dass Struzti in besten Händen ist und er vor allem seinen bekannten Humor nicht eingebüsst hatte.
Den weiteren Heimweg machten wir dann wieder über den Brenner und in Innsbruck Süd fuhren wir dann auf den Highway auf, da es einerseits schon recht spät war und wir andererseits jeder genug Pässe und Kurven für den heutigen Tag erlebt hatten. In Hochfelln gab es eine letzte Rast, bevor wir alle in die heimatlichen Wigwams aufbrachen, wo wir um ~22:00 nach erneuten 550 KM Strecke glücklich ankamen.
Besondere Erwähnung findet in diesem Bericht zum Abschluss noch unser Kücken July, die diese Tour de Tortour, welche gestandene Biker an ihre Grenze geführt hat, mit uns ohne Murren und Zicken durchgezogen hat - allerhöchster Respekt ist ihr dafür sicher. Es gibt vermutlich nicht allzuviele Harleybiker, die das Stilfser Joch mit derartiger Bravour gemeistert haben.
Es wurden auch rund 400 Fotos geschossen, wovon ein kleiner Ausschnitt davon sich in unserem Fotoalbum wiederfinden wird - der sensationellen Stimmung und dem Erlebnis kann ohnehin keine Gerechtigkeit getan werden.

Civediamo a prossimo anno a 4° Tatanka Run

Schattenkaiser

August

15th Anniversary Upper Austria Chapter

Im Anschluss an die Charity Tour 2008 (voll verregnet) fuhr am 16.8.2008 eine Abordnung des Vorstandes (Schattenkaiser, Koksi, Ramses) mit netter Damenbegleitung (Schotterliese, July) im Auto zur Feier des 15-Jahre Jubiläums des Upper Austria Chapters. Gefeiert wurde im Clublokal des Lions Club von Steyr, im Quenghof. Es waren zahlreiche Gäste (~200) aus ganz Österreich gekommen, die kulinarische Versorgung war auch gut und der offizielle Teil zum Glück nicht zu lange, damit ausreichend Zeit verblieb, mit den Anwesenden der anderen Chapter ausgiebig zu plaudern.
Ramses hatte das Pummerl und war der Chauffeur und wie üblich waren wir wieder die Letzten die den Heimweg (nach 4:30) angetreten haben.
Fotos gibt es im Fotoalbum

Schattenkaiser

Poltern mit Bernie

Nachdem unser Bernie beschlossen hat, mit Anna in den Hafen der Ehe zu schippern, musste natürlich auch noch gepoltert werden.

Dazu haben wir uns im Steinlechner in einer netten Runde, bestehend aus einigen privaten Freunden von Bernie und einigen Leuten aus dem Chapter, zusammengefunden, um einen gemütlichen Abend zu verbringen. ... Dachte Bernie!!!

Angefangen hats ja auch so, aber natürlich musste er auch einige typische Polterspielchen über sich ergehen lassen, welche tendenziell eher den Zusehern Spass gemacht haben. Aber nach dem guten Essen und reichlich Schnäpsen, war auch Bernie bereit seine Herzen zu verkaufen. Alles in allem ein schöner und für Bernie hoffentlich unvergesslicher Abend. Bilder gibts im Fotoalbum.

Arno

September

11th European Bike Week

Wie jedes Jahr seit Beginn auch diesmal wieder - und Steigerungen sind noch immer möglich. Mehr Bikes, mehr Leute, mehr Sonne, mehr Spass - das volle Programm eben.
Quartier wie auch in den letzten Jahren im Dorf Seeleitn, unter tags für die Einen biken rund um den See, für die Anderen baden am hoteleigenen Strand, Abends dann Grillen vorm Haus, Benzinreden mit unseren Freunden, Party-Spass im Arneitzgelände....

... same procedure as last year

Schattenkaiser

Hochzeit von Berni und Anna in Grado

Am Faakerseewochenende haben Berni und Anna geheiratet. Die besondere Feier fand aber dann nicht in der Heimat statt, sondern im Süden, in Grado. Am Samstag den 6. Sept. 2008 fuhren wir bereits um 7:30h früh weg vom Faaker See in Richtung Grado. Angekommen dort bei sehr warmen und schwülem Wetter, warfen wir uns ein wenig in Schale. Nachdem wir am Hafen waren stiegen wir zu einer kurzen Bootsfahrt ein damit wir auf die Insel kamen. Diese Privat-Insel war die perfekte Insel zum feiern. Hier erlebt man mal, wie toll und angenehm so eine Hochzeitsfeier sein kann.

Eine ital. 2-Mannband untermalte die gesamte Hochzeit mit Medleys und bekannten Hits. Es wurde nicht nur toll gegessen und gut getrunken, sondern auch kräftig getanzt und viel gesungen. Berni brachte sein Gesangstalent bei seinem Klassiker -Volare- voll zum Ausdruck.
Nach rund 12 Stunden waren alle angeschlagen und schon ein wenig geschlaucht. Bei Dämmerungseinbruch kehrten wir dann wieder schön langsam oder nacher auch schon schneller auf das Festland zurück.

Es war eine tolle und vorallem unvergessliche Hochzeit. Vielen Dank hier an Berni und Anna.

Ramses

4° Spitz Run des Vicenza Chapter

Am 13. September fanden sich trotz starkem Schlagregen und niedrigen Temperaturen ein paar wetterfeste Biker (Arno, Berni, Koksi, Ramses, Schattenkaiser) beim vereinbarten Treffpunkt ein, um zum 4° Spitz Run des Vicenza Chapters anzureisen.
Die widrigen Wetterumstände hielten bis Vicenza an, trotzdem wurde es keine Highway-Partie, sondern die geplante Tour wurde (mit nur geringfügigen Streckenänderungen) eingehalten. Der Empfang in Vicenza war dann umso herzlicher, aber ebenso feucht wie das Wetter. July, Schnappi und Ülegüle waren bereits vor Ort.
Am Abend ging es dann in die Disco A4, wo wieder einmal alles (inkl. Shuttledienst zum Hotel) perfekt organisiert war.
Am Sonntag hatte der Wettergott ein wenig Einsehen und so konnten wir den 4° Spitz Run, wenn auch wegen des verspäteten Starts in gekürzter Form, geniessen. Unsere Amici hatten wie immer alles perfekt im Griff, Aperitivo, Strecke, Pranzo, Stimmung - alles super. July hielt noch tapfer bis Mittag durch, musste sich dann aber der aufkommenden schweren Grippe geschlagen geben und wurde kurzerhand bei einem der Mädels aus Vicenza auf die Wohnzimmercouch verfrachtet.
Die Heimreise verlief bei blauem Himmel, aber sehr niedrigen Temperaturen rund um de Gefrierpunkt problemlos und ab dem Katschberg waren wir dann wieder recht froh um unsere Regenklamotten.
Durchgefroren (und tw. verkühlt) erreichten wir dann so gegen 22:30 die jeweiligen heimatlichen Domizile, nur July konnte erst am Dienstag ihre Heimreise antreten.
Bilder vom Event natürlich wie immer im Fotoalbum.

Schattenkaiser

2. Sicherheitstag im SOS-Kinderdorf Seekirchen

Auch heuer fuhren wir wieder ins SOS-Kinderdorf Seekirchen, um den Kindern eine Freude zu bereiten.
Das Wetter, na ja kalt, aber es liessen sich ein paar BMCler nicht davon abhalten, ein paar Runden mit den Kindern zu drehen.
Nach rund einer Stunde gaben wir auf, denn es war uns (und vor allem den mitfahrenden Kindern) dann doch etwas kalt und wir wärmten uns mit Kaffee und Tee, Würstel und McDonalds Burgern auf.
Es wurden auch wieder Geschenke (große Bären) und vieles mehr mitgebracht.
Danke an alle für die Mitbringsel.
Danke an die Biker, die so fleißig ihre Runden mit den Kids gedreht haben.
Danke an die aktiven BMC-Members mit dem grossen Herzen.

Koksi

Ballern in Glanegg

Auch heuer wurden wir wieder, Danke an dieser Stelle an Gerhard Zauner, von der UOG (Unteroffiziersgesellschaft) eingeladen, um beim alljährlichen Schiessen in Glanegg dabei zu sein.
Auf Prexl Ronald, Schindlauer Walter, Koksi und Arno (mit Verstärkung durch die Töchter Lea und Lucca) warteten wieder einige StG 77. Die Trefferleistungen konnten zwar nicht mit den Berufsschützen konkurrieren, aber Ronny hat uns wenigsten mit dem Gewinn einer modischen Camouflage-Penntüte würdig vertreten.
In die Gruppenwerten konnten wir nicht wirksam eingreifen, da eine Gruppe erst ab 5 Personen beginnt. Vielleicht können wir ja nächstes Jahr wieder in der Gruppenwertung mitmischen? Erwähnenswert ist noch eine von uns erfundene Disziplin, die in Glanegg (als Alternative zum Wasserpistolenfight) erstmals ausgeübt wurde, der Papierdegenkampf!

Arno

Oktober

LOR 2008

der diesjährige LOR stand unter der maßgeblichen Leitung von „Schnappi's Individual Reisen“

Bei strahlend schönem Herbstwetter trafen sich 16 Member des BMC ab 9:00 Uhr zum Frühstück bei Jaro und Josi.

Ein Mitglied kam hechelnd, aber rechtzeitig zum Abfahrtstermin um 10:00 Uhr. Laut Polizeibericht, fing er, leicht bekleidet nur mit einem T-Shirt, um 7:30 morgens, einen Einbrecher auf öffentlicher Straße. Der Einbrecher, schwer bewaffnet mit einer Gartenschere, versuchte sein Vorhaben, den Einbruch in das Haus unseres Mitglieds, mit der angeblichen Suche nach seinem entlaufenen Hund zu vertuschen. Der Aufforderung, ihn laufenzulassen, nachdem ihn der Member halbbekleidet und auf dem Rücken kniend festgehalten hat bis die Polizei eintraf, hatte sicher seine Gründe, wurde aber nicht Folge geleistet.

Um 10:00 Uhr ging es pünklich an den Start. Die Strecke führte uns nach Fuschl, am Wolfgangsee entlang nach Bad Ischl, Ebensee, Richtung Gmunden.
Der souverän fahrende RC ließ sich weder von der intelligenten elektronischen Streckenplanung noch von seiner nervenden Sozia und bewährten Reiseleiterin „wolltest du nicht nach Hallstatt ?!?!?“von seiner Tour abbringen.

So trat Notfallplan B in Kraft und spontan wurde von ortskundigen Vertagspartnern der Argentur die Tour umgeleitet, so daß mit einer Fahrt durchs schöne Weißenbachtal der Mittagsrastpunkt auf der Großalm gerade noch rechtzeitig erreicht werden konnte.

Derweil, ein BMC Member, gebürtig in Ebensee, des Abfahrtstermins nicht mehr erinnerlich, absolut ortskundig, der Aussage eines nicht mitfahrenden Members folgend, kreisend, einem Sputnik gleich, alle Almen des Salzkammergutes absuchend, nach zahlreichen komunikativen Verbindungen zum Ende des Mittagsmahles doch noch eintreffend, schnell eine Tasse Kaffee trinkend, um dann die Weiterfahrt aufzunehmen. Seine Lebensgefärtin wurde unterwegs aufgelesen und beendete die Ausfahrt vorschriftsmäßig.

Weiter gings zurück an den Attersee und rund um den Mondsee, um dann schließlich am Fuschlsee zu einer Kaffeepause einzukehren. Dann passierten plötzlich unglaubliche Dinge. Die 3. Gruppe überholte die 2. , die 1. Gruppe ging ins Cafe. Zum Schluß war der RC hinter dem Rearend. Der RC fing dann große Teile der 1. und 3. Gruppe ein. Gruppe 2 war verschollen.

Zur großen Schlußbesprechung fanden sich dann doch noch Vertreter aller Gruppen im Langenloiser Hof ein. Stimmen wurden laut, solche spontan geführten Touren unbedingt zu wiederholen.

Es empfiehlt sich: Schnappi's Individual Reisen

Schnappi

November

Generalversammlung

Bei der Generalversammlung vom 22.11.2008 wurde der Vorstand neu gewählt. Es waren 76 Mitglieder wahlberechtigt, 47 (61,84%) machten von ihrem Wahlrecht gebrauch.
Das offizielle Wahlergebnis war wie folgt:

Director: Norbert -Schattenkaiser- Brand (100% der abgegebenen gültigen Stimmen, mit 1 Enthaltung)
Assistant Director: Arno Janschitz (mit 97,78% der abgegebenen gültigen Stimmen, mit 2 Enthaltungen)
Treasurer: Gerhard -Koksi- Kogler (91,30% der abgegebenen gültigen Stimmen, mit 1 Enthaltung)
Secretary: Ing. Robert -Ramses- Ramsauer (100% der abgegebenen gültigen Stimmen, mit 1 Enthaltung)

Schattenkaiser

Jahresabschlussfeier

Spätestens bei einer Jahresabschlussveranstaltung merkt man, dass sich wieder ein Jahr dem Ende entgegen neigt.

Wilhelm Busch schrieb einmal in einem seiner Verse….
Eins, Zwei, Drei! Im Sauseschritt
Es läuft die Zeit.
Wir müssen mit ….

So auch bei uns.
Die Saison mit einigen Höhen und auch schmerzlichen Senken ging zu Ende und auch das Jahr 2008 läuft dem Finale entgegen. So wurde auch bei uns die Saison mit einem wirklich gelungenem Fest beendet, von einzelnen, vielleicht noch folgenden Veranstaltungen abgesehen.

Im ersten Teil wurde zunächst unser Vorstand vor der Neu- und Wiederwahl entlastet, was immer bei allen Beteiligten Frohmut verursacht, heißt es doch, dass das „vorgeschossene“ Vertrauen gerechtfertigt ist. Und mit solcherlei Gepäck versehen, kann man sicher den kommenden Weg gelassen angehen, was sich in der oben erwähnten Wiederwahl
bestätigte. Danke Euch, für die Arbeit am und im Verein.
Sicher, nicht immer die aller schwerste Aufgabe, betrachtet man doch hin und wieder mit geöffnetem Mund die zeitgenössisch, geschossenen Bildern dieses Schaffens und Treibens, auf der Leinwand …….

Doch es soll auch trübseligere Vereine geben, bei denen der Jahreshöhepunkt der gemeinsame Besuch eines Glühweinstanderls sein kann. Wie auch immer, es wird zuweilen ganzer Körpereinsatz beim Chapter verlangt.

Wobei wir bei den weniger erfreulichen Erfahrungen sind.
Uns hat es allen sehr gut gefallen und mit wirklicher Freude erfüllen lassen, dass die Gestürzten wieder wohlauf unter uns waren und die, besonders vor allen hervorgehobenen Members, denen die persönliche Gesundheit ein arges Schnäppchen spielte, mit uns feiern konnten und Spaß hatten.
Ich vermag nicht darüber zu urteilen, ob es nun ursächlich nur mit unserem Verein zu tun hat, wohl aber sicher mit dem Drang, aus dem Tief aufzutauchen und wieder mitmachen zu können. Zumindest aber hat das Vereinsleben dabei nicht geschadet.
Auch deshalb Euch weiterhin alles Gute und gute Besserung.

Und so konnten wir alle das Moped-Jahr 2008 mit „10. Jubelblähum“, einer Hochzeit, wiedermals einem Zuwachs an Mitgliedern und im Kreise unserer italienischen Freunde beschließen.

Es gab nach der oben beschriebenen Wahl ein sehr gutes, reichliches und excellent gestaltetes Essen vom Buffet. Das neue Vereinslokal, schon fast ein bisschen zu klein für uns alle, hat sich in den vergangenen Monaten, wie ich denke, gut etabliert in unseren Köpfen und das „Dorthinkommen“ macht Spaß. Sicherlich nicht zuletzt auch den Wirtsleuten und den netten Beschäftigten.

Nach dem Essen hat es sich als wirklich gute Tradition bewiesen, einen bildlichen und vertonten Rückblick zu präsentieren. So konnten wir nochmals erlebte Situationen abrufen und uns erinnern. Im letzten Teil der Darbietung des Schnittes benötigte man jedoch ein gerüttelt Maß an Konzentration und flinke Augen, um der Bildfolge die gebührende Beachtung schenken zu können. Doch als alter „Video-Schnippsler“ weiß ich wovon ich schreibe. Halten wir diese Gewohnheit bitte aufrecht, kommt doch als praktischer Nebeneffekt ein Almanach in Bildern des Chapters zusammen.

Auch wieder mit dabei „unsere Dealer“ vom Buffalo. Wobei es dem Nichtkenner der Szene verwunderlich erscheinen mag, weshalb sich ein Händler aus dem entfernten Linzer Land auf macht, um im Salzburgischen allerlei Waren feil zu halten und uns mit sehr lieb und ernst gemeinten Geschenken zu überraschen.
Besser noch, machen wir den Rückschluß als eine Art Gedankenexperiment, wie könnte es bei uns mit einem lokalen Dealer gehen, der über ein gesundes Maß an Verständnis verfügt, um uns auf sehr kurzem Wege zu helfen, uns zu unterstützen und mit dabei zu sein ……

Nein, so macht sich der Tom mit seinen Leuten auf den Weg zu uns mit der Gewissheit, durch Wissen um den nötigen Support, hier Gleichgesinnte zu treffen und nicht nur als Kundennummern zu betrachten. Euch vom Buffalo vielen Dank für die Zeit , die ihr für uns opfert und die bis dato sehr kurzweilige und doch so benötigte Hilfe und Unterstützung jedes Einzelnen. Bravo.

Kommen wir zuletzt zu unseren Amicis aus dem Süden. Sicher, man kann das Auszählen der Anreisenden für alle verständlich und einfach machen, aber das macht ja gerade das Besondere mit Euch aus. Ihr schert Euch nicht um Konventionen, ihr poltert mit Eurer nahezu unbändigen und unerschöpflichen Energie durch das Harley-Leben und somit auch durch Unseres und es würde etwas fehlen, wäre es nicht so.
Euch Allen sei Dank gezollt für Eure Freundschaft, für Eure Präsente und auch für die nicht zu unterschätzenden, sinnbildlichen und nicht-materiellen Geschenke an uns. Wollen wir hoffen, dass wir diesen Vorschuß an offen empfundener Freundschaft gerecht werden. Auch dafür unseren Dank.
Und wen schert es dann abschließend, wenn nun mal das Temperament über eine, vielleicht die Schließzeit des Lokals anzeigende, Uhr siegt. Tapfer, tapfer und „Chapeau“ - 3:30 Uhr ist eine wackere Zeit, auch darum weiß ich, wenn ich davon schreibe, zieht es doch den Schreiberling sehr früh in den wohlverdienten Schlaf!

Bleibt mir nur noch zu danken für den Abend. Ich hoffe damit auch für Alle von uns geschrieben zu haben. Es macht Spaß dabei zu sein.
Demnächst zu Sylvester ein Glas auf ein ebenso schönes und vor allem gesundes neues Jahr und kommende Saison 2009.

Herzlichst, Euer Hisi

Hisi

Dezember

Cena di fine anno - Vicenza Chapter

Nachdem unsere Freunde aus Vicenza so zahlreich unserer Jahresabschlussfeier beigewohnt haben, haben wir es uns natürlich auch nicht nehmen lassen auf deren Feier zu erscheinen. Zwar in der Anzahl kleiner, aber in Summe eine wahrhaft „große“ Truppe. Man könnte auch sagen die „üblichen Verdächtigen“, wenn es um „bella Italia“ geht. Genug der großen Worte.
Am 20.Dezember vormittags haben wir (Norbert, Koksi, Arno, Ramses und meine Wenigkeit) uns, mehr oder weniger frisch und munter, auf den Weg nach Bassano del Grappa, wo die Feierlichkeiten stattfinden sollten, gemacht. Wir nahmen Kälte, Regen, Eis und Schneestürme auf uns um schließlich, wie sollte es auch anders sein, in einem von der Abendsonne vergoldeten, bei weitem nicht so frostigen, wunderschönen Bassano anzukommen. Ein Spaziergang durch die Idylle dieser Stadt, ein flotter „mezzo-mezzo“ auf der ponte vecchio und ein Abstecher zu Polli waren natürlich zeitlich zu vertreten.
Wir wären auch überpünktlich im „La Casa dei Gelsi“ zum Auftakt des Festes erschienen, hätte uns nicht der Routenplaner verlassen. Thomas sei Dank, haben wir schlussendlich doch noch hingefunden. Ein wunderschönes Ambiente, fantastisches Essen, natürlich vino rosso, lange Reden, Tombola und anschließender Tanz sollten uns diesen Abend erwarten. Wir wurden natürlich wie immer herzlich von unseren Freunden empfangen und haben selbstverständlich unser Chapter würdig vertreten. Unser Konditormeister Norbert hat darüber hinaus auch noch ein paar seiner leckersten Kuchen als Gastgeschenk beigesteuert. Die Freude bei den Italienern, man kann es sich vorstellen, war groß.
Nur ganz ungetrübt war die Stimmung leider nicht. Das Vicenza-Chapter steht zurzeit im Zeichen des Wandels. Man könnte es auch als Revolte bezeichnen. Näher möchte ich darauf nicht eingehen. Es wird sich weisen wie es weitergeht. Wir wünschen ihnen das Beste und vor allem eines: nicht aus den Augen zu verlieren worin der Sinn und Zweck eines solchen Chapters besteht. In erster Linie ist es doch die Gemeinschaft die zählt. Die Liebe zu Harley-Davidson, die Freude daran gemeinsam wunderschöne Touren zu fahren und unvergessliche Momente zu erleben. Die Möglichkeit Freundschaften zu schließen und sein Glück, oder auch, und gerade das ist wichtig, sein Leid mit anderen teilen zu können.

July

Freud und Leid liegen oft so beianander…..

Es ist die stade Zeit, jeder freut sich auf Weihnachten, es riecht in den Häusern nach Tannen, Lebkuchen und Gebäck, alle freuen sich, Weihnachten gemeinsam zu verbringen.
Fast Alle.
Und so hat es uns überraschend und unerwartet getroffen und wir mussten Kenntnis nehmen, vom sehr frühzeitigen Versterben eines unserer Charity-Patenkinder am 19.12.08.

Florian Titz

Flori ging aus seinem schweren Leben mit gerade erreichten 15 Jahren, viel zu früh, um erst jetzt richtig begreifend, seine kleine Welt zu sehen.

Wir stehen wortlos vor dieser harten, unumkehrbaren Nachricht und fühlen wahrscheinlich wie seine Mutter und Verwandte, Hilfslosigkeit und Ratlosigkeit und es steht das „Warum“ alleine im Raum.

Er musste den Kampf gegen seine unheilbare Krankheit aufgeben, obwohl der Wille sicher da gewesen wäre, aber ist leider nicht immer nur der Wille, der entscheidet.
Sind wir zusammen in Gedanken bei seiner Familie, seiner Mutter und verstehen wir, daß eine sorglose Zeit, gerade um Weihnachten, keine Selbstverständlichkeit ist, sie ist ein Geschenk, dessen Beachtung nur zu oft in Vergessenheit, in den Hintergrund tritt.
Und so können wir nur noch ihm ein letztes Geleit geben zu seiner Beisetzung, wobei er sich gewünscht haben mag, daß viel von uns kommen werden.
Und glaubt mir, es gibt bessere Anlässe zu schreiben, zumal, wenn es eigentlich immer nur Lustiges und Fröhliches zu schreiben gilt. Jedoch gerade jetzt sitzt ein dicker Knödel im Halse fest, macht wortlos und es bleibt nicht gerade viel zum Helfen übrig.
Aber denkt ein paar Augenblicke an diesen kleinen, tapferen Kerl, der so Vieles nicht hat erfahren können und hoffen wir, daß sein kurzes Leben dennoch von so manchen glücklichen Momenten erfüllt war.
Mach’s guad, Flori !

In Stille das BMC 24.12. 2008

Hisi


Der Chaptervorstand war mit folgenden Personen besetzt:

  • Director: Norbert Brand
  • Assistant Director: Arno Janschitz
  • Treasurer: Gerhard Kogler
  • Secretary: Ing. Robert Ramsauer

Das Jahr 2008 beschlossen wir mit einem Mitgliederstand von 100 Members, davon 10 Officers. Der Anteil der L.O.H. betrug am Jahresende 32 Ladies.